Alle Artikel mit dem Schlagwort: Softwareentwicklung

O’Reilly hat jetzt einen Roman. Whut?!

Kochen, Stricken, ein Buch über Brause oder eins über Elternschaft: Wenn Ihr dachtet, Euch kann nichts mehr überraschen, dürfen wir Euch – mit großer Freude – enttäuschen. Denn jetzt machen wir auch in Belletristik. Das frisch erschienene Projekt Phoenix – Ein Roman über IT, DevOps und neue Erfolgsstrategien für Ihre Firma ist unser erster Roman. Und der sorgt dafür, dass Ihr O’Reilly-Stuff künftig nicht nur auf dem Schreibtisch, sondern auch auf dem Nachttischchen liegen habt. (War ohnehin längst überfällig.) Ein Roman? Ganz genau, aber wenn Ihr jetzt an ordinäre Strandlektüre denken und Euch fragt, wie das mit der klassischen O’Reilly-Ausrichtung zusammengeht: Natürlich ist die Geschichte fest in der IT-Welt verankert. Die Akteure: Ein börsennotiertes Unternehmen in Nöten, ein Projekt, das sämtliche Deadlines zu reißen droht, überstrapazierte Budgets und: Bill, der das Ganze retten soll.   Bill Palmer – unsere Hauptfigur – hatte gerade den Morgen mit seinem dreijährigen Sohn beim Kinderarzt verbracht, als er von seiner Beförderung zum Vice President of IT Operations erfährt. Mit dieser hatte er weder gerechnet noch ist er wirklich mit ihr einverstanden. Dennoch: Er willigt ein, und muss …

Was ist User Story Mapping?

Einen Monat Blogpause – das war lang! Ein bisschen Sommerurlaub war zugegebenermaßen auch dabei, aber vor allem gab es hinter den Kulissen einiges zu werkeln (dazu in Kürze mehr). Heute zunächst ein bisschen Begriffsklärung: Neu in der beliebten „Was ist …?“-Rubrik ist eine Strategie, die besonders das Herz von Post-it-Liebhabern höher schlagen lassen sollte 😉   »Story Mapping sorgt dafür, dass wir uns auf die Benutzer (User) und ihre Erfahrungen (User Experience) konzentrieren. Das Ergebnis ist eine bessere Konversation und schlussendlich ein besseres Produkt.« – Jeff Patton User Story Mapping ist eine von Jeff Patton entwickelte Methode, die in der agilen Entwicklung angewendet wird. Ziel ist es, im gesamten Team – bei Entwicklern, Designern und beim Auftraggeber – ein deutlich verbessertes gemeinsames Verständnis vom Gesamtprozess und vom zu entwickelnden Produkt zu erzeugen.   Gleichzeitig wird die Gefahr reduziert, sich in unwichtigen Details zu verzetteln oder gar ein Gesamtprodukt zu entwickeln, das dem Nutzer nicht hilft. Das Erstellen einer Map ist ganz einfach. Zusammen mit den anderen Beteiligten wird die Geschichte (Story) eines Produkts erzählt und jeder wichtigen Schritt, …

Kartenverlosung zum BrainCamp#4 am 25. & 26. April in Köln

Am 25. und 26. April findet das BrainCamp zum bereits vierten Mal statt. Wer sich für das große, weite Web und die Technologien dahinter interssiert, gerne an Digitalem bastelt oder sich für das Design begeistert, wer im Netz sein zweites Zuhause hat – der ist beim BrainCamp genau richtig. Und hier das Beste: Wir verlosen eine Karte für das BrainCamp#4! Wer das BrainCamp 2Tages Ticket gewinnen möchte, einfach hier einen Kommentar abgeben oder eine kurze Mail an verlosung@oreilly.de schicken. Teilnahmeschluss ist am Freitag, 17.04.2015, um 12 Uhr. Der Gewinner wird noch am Freitag ausgelost und benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Und wer auf Nummer sicher gehen wil: Ein Ticket könnte Ihr gleich hier erwerben (schnell sein lohnt sich, es sind nur noch ein paar da 🙂 ). Auf einen Blick: Wann: 25.-26. April 2015 Wo: STARTPLATZ, Im Mediapark 5, 50670 Köln Was: Mobile, Web- und Softwareentwicklung & -Design

Social Coding mit GitHub

Was kommt dabei heraus, wenn man Open-Source-Ideen, moderne Versionierungskonzepte und die mächtige Kommunikationsinfrastruktur eines sozialen Netzwerks in einen Topf wirft und gut umrührt? Natürlich eine der spannendsten und populärsten Entwicklerplattformen der Welt. Gastautorin Ninja Lamberty über den Social-Coding-Dienst github, der kürzlich seinen vierten Geburtstag feierte und als Hoster von Projekten wie Joomla!, jQuery, Linux Mint, Perl, PHP oder Ruby kaum noch wegzudenken ist. Ein großer Vorteil bei der Entwicklung von Open-Source-Software besteht darin, dass man eine große Anzahl von Entwicklern zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Software anzapfen kann. Weil jeder den Quellcode der Projekte einsehen kann, werden nicht nur Bugs schneller gefunden, sondern auch schneller gefixt.  Neue Features können von jedem hinzugefügt werden, der sich beteiligen möchte. Projekte wie Linux, Apache oder MySQL,  die das Herzstück vieler Internetseiten bilden, sind Produkte der Open Source Community. Das Gatekeeper-Problem Das gemeinsame Entwickeln hat allerdings nicht nur Vorteile: Wenn jeder zu einem Projekt beitragen kann, wird die zielgerichtete Weiterführung und Qualitätskontrolle nicht gerade einfacher. Üblicherweise wird dieses Problem dadurch gelöst, dass einige sogenannte „Trusted Developers“ bestimmt werden, die …

Was ist Jenkins?

In loser Folge erklären wir Begriffe aus dem Themenumfeld unserer Bücher, die für IT-Profis zum Alltagsvokabular gehören mögen, dem Durchschnittsbürger jedoch weiterhin kryptisch bis seltsam erscheinen. Heute: Jenkins. Jenkins ist ein in Java programmiertes, sogenanntes Continuous-Integration-System (CI-System), das bei agiler Softwareentwicklung genutzt wird: Es sorgt dafür, dass kleine Code-Änderungen immer sofort getestet und in die Software eingespielt werden. Jenkins wurde zunächst unter dem Namen Hudson bekannt, als es von Kohsuke Kawaguchi – einem Mitarbeiter des Sun-Konzerns – entwickelt wurde. Nach der Übernahme von Sun durch Oracle verließ Kawaguchi das Unternehmen, die Namensrechte an dem CI-Tool gingen jedoch auf Oracle über. Nach einem monatelangen Streit entschieden alle an diesem (Open Source-) Projekt beteiligten Entwickler eine Umbenennung in Jenkins. Bei O’Reilly zum Thema  erschienen: Jenkins – The Definitive Guide Jenkins – kurz & gut