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Retrospektiven kurz & gut

E-Book-Deal: Retrospektiven – kurz & gut

Meetings sind Gegner produktiven Arbeitens – zumindest sehr, sehr häufig. Selbst diejenigen, die von ihren Jobs so enttäuscht sind, dass sie jedes Treffen mit KollegInnen (bei Kaffee und Keksen) als willkommene Pause begrüßen, verbringen ihre Lebenszeit *eigentlich* lieber mit sinnstiftenderen Aufgaben als dem langwierigen Besprechen, Diskutieren oder Beklagen von Arbeitsprozessen.  Nun ist Austausch aber nötig. Und trotz diverser E-Collab-Tools bringen persönliche Treffen häufig konkretere Ergebnisse. Damit dies gelingt, sind eine gründliche Vorbereitung, die Wahl geeigneter Methoden und die gezielte Auswertung vergangener Prozesse von wesentlicher Bedeutung. Bei agilen Vorgehensmodellen kommt das Meetingformat Retrospektive zum Einsatz. Retrospektiven reflektieren und analysieren Erfahrungen vergangener Projektphasen und kanalisieren diese in Erkenntnisse und Anpassungen künftiger Methoden und Maßnahmen im Team und Projekt. (Lest dazu auch aus dem Archiv: Was ist eine Retrospektive?) In diesem Monat präsentieren wir Euch ein Handbuch des erfolgreichen Scrum-Masters, Trainers und Beraters Rolf Dräther als unseren E-Book-Deal.  “Retrospektiven – kurz & gut” führt durch die fünf Phasen einer Retrospektive sowie die verschiedenen Aspekte des Facilitierens wie Vorbereitung, Werte, Regeln, Praktiken und Fragetechniken.  Nur bis Ende Februar für 5,99 …

Was ist eine Retrospektive?

Eine Retrospektive ist ein Meetingformat, das Projektteams eine kontinuierliche Anpassung und Verbesserung ihrer Arbeitsprozesse ermöglicht. In der Retrospektive (vom lateinischen Wort retrospectare = „zurückblicken“ abgeleitet) reflektiert und analysiert das gesamte Team – geleitet von einem Moderator – Erfahrungen aus der zurückliegenden Teamarbeit und leitet daraus konkrete Verbesserungsmaßnahmen für die nächste Projektphase oder auch zukünftige Projekte ab. Teams können sich so darüber klar werden, was gut funktioniert hat und was zukünftig bewahrt und verstärkt werden soll. Genauso wird geklärt, wo Schwachpunkte lagen und was eventuell auch falsch gelaufen ist. Im Manifest für agile Softwareentwicklung wird die Retrospektive als zwölftes Prinzip festgehalten: In regelmäßigen Abständen reflektiert das Team, wie es effektiver werden kann und passt sein Verhalten entsprechend an. Damit eine Retrospektive erfolgreich sein kann, gilt es zwei grundlegende Aspekte zu beachten: Wichtig sind ein geschützter Raum nach der Vegas-Regel (getreu dem Motto „What happens in Vegas, stays in Vegas“) und die Goldene Regel, die besagt, dass jeder zum Zeitpunkt des Projekts sein Bestes gegeben hat, mit den Möglichkeiten, den Fähigkeiten und dem Wissen, das er zu …