Alle Artikel mit dem Schlagwort: recht

Startup-Recht

Die 10 häufigsten rechtlichen Fehler innovativer Startups

Ein Gastartikel von Jan Schnedler, Rechtsanwalt der Kanzlei Grenius Rechtsanwälte für Startup-Recht und Autor des Buches Startup-Recht. 1. Gründen in der falschen Gesellschaftsform Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder andere Gesellschaftsformen ohne Haftungsbeschränkung sind bei risikobehafteten Gesellschaftsmodellen nicht die richtige Gesellschaftsform. Grund dafür ist, dass zwar in erster Linie die GbR selbst mit ihrem Vermögen für alle Verbindlichkeiten und Schulden, die im Namen der Gesellschaft eingegangen wurden, haftet. Zusätzlich haftet für diese Verbindlichkeiten und Schulden der GbR grundsätzlich aber auch jeder Gesellschafter der GbR persönlich und unbeschränkt gesamtschuldnerisch mit dem gesamten Privatvermögen. Vergessen Sie nicht, dass der überwiegende Teil der Startups scheitert: daher müssen die Gründer im Worst-Case häufig selbst einen Privat-Insolvenzantrag stellen. Die richtige Gesellschaftsform von innovativen Startups zu Beginn der Unternehmung ist daher fast immer die GmbH, selten auch die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft oder die Aktiengesellschaft. Wichtig ist auch, nicht zu lange nach der Aufnahme der Geschäftstätigkeit mit der GmbH-Gründung zu warten. Es kann komplizierter werden nachträglich, die vor Gründung bestehenden Assets, wie Marken, Urheberrechte, Patente und Kunden etc. in die GmbH einzubringen. 2. Firmen- …

Startup-Recht

Startup-Recht: Fragen vor der Gründung klären (Interview)

Firma gründen, Marke anmelden, Verträge mit Investoren aushandeln, Mitarbeiter einstellen: Auf Startups kommen nicht nur sehr viele, sehr unterschiedliche Fragen zu – sie kommen meist auch sehr schnell und geballt. Wer sich nun nicht sofort von Paragrafen und Richtlinien den Wind aus Segeln nehmen lassen will, befragt am besten den Spezialisten. Auch wir tun dies und sprechen heute im oreillyblog mit dem „Anwalt für Startups“, Jan Schnedler.   Herr Schnedler, Sie haben für uns gerade das Buch „Startup-Recht“ verfasst. Gelten für Startups denn eigene Gesetze? Nein, für Startups gelten die allgemeinen Gesetze. Manchmal gibt es aber Ausnahmen in den Gesetzen, die das Leben der Startups sogar einfacher machen können. Ein Beispiel sind Erleichterungen beim Kündigungsschutz von Mitarbeitern oder bei der Befristung von Arbeitsverhältnissen. Letztlich habe ich in der jahrelangen Beratung für Startups festgestellt, dass sich alle Gründer – unabhängig vom konkreten Geschäftsmodell – immer wieder mit den gleichen rechtlichen Fragestellungen aus verschiedenen Rechtsgebieten beschäftigen. Insoweit gibt es schon so etwas wie Startup-Recht, allerdings nicht in einen Startup-Gesetz zusammengefasst, sondern über viele verschiedene Rechtsgebiete verteilt. Und …

Startup Weekend Stuttgart

Startup Weekend Stuttgart

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt keine Idee umgesetzt hat, wird dies sehr lange nicht tun. Ist Quatsch! Denn für alle, die noch 2017 wissen möchten, ob sie ein Startup voranbringen könnten, gibt es das Startup Weekend Stuttgart.  In den für dieses Format üblichen 54 Stunden – zweieinhalb Tagen – können Business-Spezialisten, Designer, Entwickler oder Studenten, tatsächlich jeder in die Arbeit an einem Startup hineinschnuppern bzw. gleich ganz konkret loslegen. Nach einer kurzen Vorstellung der Geschäftsideen am Freitagabend steht die restliche Zeit ganz im Zeichen der Umsetzung. Nicht jeder muss dabei eine Idee vorstellen, einfach teilnehmen und in einem Team mitarbeiten ist auch möglich. Kleines Promo-Video vom letzten Jahr, für den besseren Einblick: Die Teilnehmer erwartet Know-how von hochkarätigen Mentoren aus den verschiedensten Branchen der Startup-Szene (wer genau, steht hier). Mitorganisator ist Nils Högsdal, der für uns den US-Bestseller „Das Handbuch für Startups“ mit überarbeitet hat. (Mehr dazu im Interview mit Nils Högsdal und Daniel Bartel hier im oreillyblog.) Das Startup Weekend Stuttgart findet vom 1.-3. Dezember 2017 an der HdM Stuttgart statt. Es …

Veranstaltungstipps

Die O’Reilly-Veranstaltungstipps im (späten) Januar und Februar

Nach einer kleinen Pause über Weihnachten und den Jahreswechsel starten wir mit neuen Konferenzen, Meetups, Usergroup-Treffen etc. durch. Unsere Empfehlungen wie immer schön aufgelistet und vor Ort mit O’Reilly- und dpunkt-Büchern ausgestattet. Was? ASQF Testing Day NRW Wann? 28.01.2016 Wo? Düsseldorf Website Hashtag: dpunkt/O’Reilly-Kollegin ist mit Bücherstand vor Ort, kommt vorbei und sagt hallo :) Was? Cologne IT Summit Wann? 28.01.2016 Wo? Köln Website Hashtag: #citsum Was? OOP: 25 Jahre Software meets Business Wann? 01.-05.02.2016 Wo? München Website Hashtag: #OOP2016 Unsere Bücher sowie Lektoren und auch Autoren findet Ihr am dpunkt-Stand 4.1! Die dpunkt-AutorInnen  Jutta Eckstein, Christof Ebert, Ralf H. Reussner, Eberhard Wolff, Frank Müller, Gernot Starke, Johannes Bergsmann, Mahbouba Gharbi, Carola Lilienthal, Veronika Kotrba, Ralph Miarka, Nicolai Josuttis, Stefan Tilkov und Henning Wolf geben auch Sessions. Was? Startup Europe Week Wann? 01.-05.02.2016 Wo? In ganz Europa, wir supporten das Event in Frankfurt am 3. Februar, Social Impact Lab Frankfurt Website Hashtag: #SEW16 Was? microXchg 2016 Wann? 04.-05.02.2016 Wo? Berlin Website Hashtag: Was? Lean Startup Machine Workshop Wann? 05.-07.02.2016 Wo? Graz Website Hashtag: Was? 2. Göttinger Forum IT-Recht Wann? 11.02.2016 Wo? Göttingen Website Hashtag: Was? Startup Weekend Food Heilbronn 2016 Wann? 12.-14.02.2016 Wo? Heilbronn Website Hashtag: Was? Frühjahrsfachgespräch 2016 (FFG) der GUUG Wann? 23.-26.02.2016 …

Bildrecht im Social Web

Ein heikles Thema, zuletzt wieder im Zusammenhang mit Facebook-Vorschaubildern im Gespräch: Bildrechte im Web, verschärft: im Social Web. Denn Facebook, Google+, Twitter & andere Social Networks basieren auf dem Grundgedanken des Teilens und Retweetens. Demgegenüber stehen das Urheberrecht resp. die Menschen dahinter, die natürlich mit ihren Fotos ihren Lebensunterhalt verdienen müssen. Irgendwo mitten in diesem Konflikt gibt’s dann noch eine ganze Horde Abmahner, die wiederum damit Geld verdienen, die Fehler anderer in bare Münze zu verwandeln. Wie Sie – als ganz „normales“ Facebook-Member genauso wie als Social Media Manager – sich nun genau richtig verhalten, erfahren Sie in folgender Präsentation. Unser Autor Thomas Schwenke, nicht nur laut t3n unter Deutschlands wichtigsten Web-Köpfen, hat bei Slideshare die entscheidenden Rechtsfragen und -antworten zusammengestellt. Abgesehen davon empfehlen wir gern noch einmal sein Buch „Social Media Marketing & Recht„. Und im Podcast „Rechtsbelehrung“ mit Thomas Schwenke und dem Journalisten Marcus Richter kann man außerdem eine Menge lernen!   Von den Gefahren des Bilder-Teilens – und wie man sie vermeidet from O’Reilly Verlag