Alle Artikel mit dem Schlagwort: Raspberry Pi

Von neuronalen Netzen und ganz vielen anderen Dingen: Ein Interview mit Tariq Rashid

Interviews mit unseren Autoren sind (fast) immer ein Vergnügen. Besonders viel Freude bereiten sie mir allerdings, wenn ich mit so auskunftsfreudigen und vielseitig interessierten Menschen wie Tariq Rashid sprechen kann. Anlässlich der deutschsprachigen Erstveröffentlichung seines Buchs Neuronale Netze selbst programmieren habe ich mit dem britischen Physiker und Machine-Learning-Experten eine ganze Menge Themen beackert: Die magische Welt smarter Software und künstlicher Intelligenz, die Notwendigkeit digitaler Kompetenz und digitaler Menschenrechte, das törichte Verhalten vieler Lehrer und Politiker, den Brexit und das Potenzial der internationalen Tech-Zivilgesellschaft. Das Interview ist recht lang, aber sicher nicht langweilig ausgefallen: Tariq, künstliche neuronale Netze (KNN) sind in letzter Zeit schwer in Mode. Allerdings scheint es immer noch viele Menschen zu geben, die nicht wissen, was genau dahintersteckt. Kannst du uns die grundlegenden Konzepte möglichst verständlich erklären? Ja, neuronale Netze sind total angesagt. Was übrigens nicht immer so war. Zu ihrer Funktionsweise: Wir wollten Rechner ja schon immer dazu bringen, mehr Aufgaben für uns zu übernehmen. Vom Abakus zur einfachen Berechnung von Schulden bis hin zum elektronischen Computer, der Flugbahnen im Weltraum voraussagt. …

Wearables

Was (genau) sind denn jetzt Wearables?

„Was sind denn jetzt alles Wearables?“, wisperten wir uns auf dem Verlagsflur zu. Sind es die T-Shirts mit LEDs drin? Oder die Fitnessuhr des sportlichen Kollegen? Kurz gesagt: Sowohl als auch. Unter den Begriff Wearables fällt grundsätzlich jedes Computersystem (Chip, Sensoren etc.), das wir direkt am* Körper tragen. Wearables sind an uns befestigt und wir können damit raus gehen – und dort beispielsweise joggen, schwimmen oder zum Grillfest gehen. Die Fitnessuhr meldet uns dann, wie viele Minuten wir für den Kilometer benötigen. Und der Temperatursensor im T-Shirt, wenn es Zeit für eine Jacke ist. Und das Google Glass, wo sich in Heidelberg ein indisches Restaurant befindet. Immer mehr Menschen sind von Wearables fasziniert – die, die ihr Alltagsleben gerne vermessen und dokumentieren wollen genauso wie die, die die Elektronikkomponenten für medizinische Zwecke nutzen oder auch die, die mit ihnen experimentieren oder sich künstlerisch ausdrücken wollen. 292,8 Millionen Smartwatches und Fitnessuhren sollen im vergangenen Jahr weltweit verkauft worden sein (Gartner), einige davon dürften wohl unter dem Weihnachtsbaum gelegen haben. Für knapp ein Drittel aller Geräte endet dann aber schon wieder die Erfolgsstory, denn sie …

O’Reillys Zeitzeichen Spezial: Jubiläen und Jahrestage 2017

Ein geschlagenes Jahr ist seit der letzten (offiziellen) Folge des Zeitzeichens vergangen – und wir überkompensieren jetzt einfach mal, indem wir auf einen ganzen Schwung Jubiläen und Jahrestage hinweisen, die 2017 auf dem IT-Kalender stehen (und in einigen Fällen schon hinter uns liegen). Das Ganze erfolgt natürlich in Kurzform, sonst sind wir 2018 noch nicht mit dem Korrekturlesen fertig. Zur besseren Übersicht haben wir uns für eine Aufschlüsselung in drei Kategorien unterschieden: Hardware, Software und Wetware. Mit letzterem Begriff meinen wir kluge Köpfe, Kreativmenschen und schräge Vögel, die IT-Geschichte geschrieben haben. Um etwaiger Kritik vorab zu begegnen: Die Auswahl in allen Kategorien ist subjektiv – wir freuen uns auf Ergänzungsvorschläge – und (leider) deutlich von weißen Männern aus Europa und den USA geprägt. Was schlicht an deren Dominanz in der Welt der Bits und Bytes liegt. Und jetzt aber los: Hardware Gerade einmal 5 Jahre ist es her, dass der britische Einplatinenrechner Raspberry Pi seinen Siegeszug um die Welt startete. Ein genaues Release-Datum lässt sich schwer feststellen. Laut Engadget war der 16. April 2012 der …

Raspberry-Pi-Kochbuch

Neuerscheinung: Raspberry-Pi-Kochbuch, MakerNews & MakerCon

Wie lassen sich mit dem Raspberry Pi Servomotoren steuern? Woher bekomme ich die feinste Auslese an Linktipps und Anleitungen aus Elektronik und DIY? Und wo kann ich mich persönlich mit anderen Makern vernetzen? Verraten wir alles in diesem Post. Raspberry-Pi-Kochbuch Unsere Neuauflage des Raspberry-Pi-Kochbuchs hatten wir hier im Jahresrückblick schon kurz erwähnt abgebildet – kurz vor Weihnachten war die Übersetzung von Simon Monks beliebten Handbuchs erschienen. In erprobter Problem-Lösung-Diskussion-Dramaturgie liefert Euch das Buch mehr als 240 Hands-on-Rezepte für den Betrieb dieses kleinen Low-Cost-Computers mit Linux, für die Programmierung des Pi mit Python und für die Anbindung von Sensoren, Motoren und anderer Hardware. Neu in dieser Auflage gibt es auch Rezepte zum Zusammenspiel mit Arduino und dem Internet of Things. Das Buch begleitet Euch durch das komplette RasPi-Universum, es beginnt bereits bei der Auswahl des für Euch passenden Modells und löst schließlich immer spezifischere und/oder komplexere Fragen. Alle Codebeispiele findet Ihr hier zum Download.   MakerNews Allerhand Infos und Neuigkeiten aus der Make-/Elektronik-/DIY-Welt liefert Euch ab sofort unser Newsletter „MakerNews“. Darin sammelt Martin aus dem dpunkt-Team etwa alle zwei …

IP-Türsprechstelle

Hack: Eine IP-Türsprechstelle mit FHEM verknüpfen

Im folgenden Hack beschreibt der Autor Peter A. Henning, wie man mit Hilfe der DoorPi-Software auf Basis eines Raspberry Pi eine IP-Türsprechstelle baut und in FHEM* integriert. Der Hack entstammt diesmal nicht aus seinem Buch „SmartHome Hacks“, sondern wurde bereits hier veröffentlicht. Wir danken Peter A. Henning, dass wir ihn an dieser Stelle re-bloggen dürfen. Weitere Probehacks (die dann auch wirklich aus „SmartHome Hacks“ stammen) findet Ihr hier und hier und hier.  *Weitere Bestandteile des Gesamtsystems sind ein Garagentoröffner und eine Hoftür mit selbstverriegelndem Panikschloss. Zur Beschreibung der beiden letztgenannten Teilprojekte verweise ich auf das Buch Smart Home Hacks. Funktion Die Software DoorPi läuft auf einem Raspberry Pi und stellt einen IP-Phone-Client zur Verfügung, der in eine IP-Haustelefonanlage (z.B. mit der FritzBox) eingebunden werden kann. Diesen Raspberry Pi könnte man zwar über längere Audiokabel mit der notwendigen Lautsprecher-Mikrofon-Kombination verbinden, das ist allerdings etwas anfällig für Störsignale. Die meisten Anwender von DoorPi wählen deshalb den Einbau des Raspberry Pi direkt an der Türsprechstelle. Aus Sicht des Autors stellt das eine Sicherheitslücke dar – weil ein direkter Zugang …