Alle Artikel mit dem Schlagwort: Programmiersprache

Programmiersprachen in der SZ

Am Samstag erfreute uns die Süddeutsche Zeitung mit einem Erklärstück von Anne Schüssler: „Sprechen Sie Cobol?“ fragte die Entwicklerin – auch online – und brachte einen Abriss über einige Jahrzehnte Programmiergeschichte. Wenn sich Themen der Informatik – also „richtige“ Informatik, nicht nur Handytests ;-) –  in weit verbreiteten Medien wiederfinden, ist dies natürlich immer gut, gerade auch für die Nachwuchsförderung. Abgesehen vom klassischen SZ-Leser ist der Text aber auf jeden Fall auch was für  Native Coding Language Speaker. Anne Schüssler hielt auf der #rp14 außerdem eine Session „Programmieren für Nullcheckerbunnys“ – gemeinsam mit Kathrin Passig. Wers noch nicht gesehen hat, bitte hier entlang. Zum Weiterlesen empfehlen wir: Visionäre der Programmierung Sieben Wochen, sieben Sprachen und natürlich  Weniger schlecht programmieren Zur Zimmerdeko außerdem: unser Poster „Geschichte der Programmiersprachen“ (mehr Infos hier). Wer jetzt davon etwas haben möchte: Mailt bis Mittwochabend 24 Uhr oder kommentiert zu diesem Artikel. Wir verlosen je ein Exemplar der oben genannten Bücher sowie natürlich das Poster.* Viel Erfolg!   *Rechtsweg ist ausgeschlossen und so weiter ;-)    

Preissenkung: R in a Nutshell um 50% reduziert

Unser Buch R in a Nutshell – gleichzeitig Referenz und Einführungsbuch in die Open Source-Statistiksoftware und Programmiersprache R – fanden viele von Euch sehr überzeugend. Gerade an Unis wurde es gern eingesetzt und weiterempfohlen, auch wenn der Preis zunächst nicht wirklich mit einem studentischen Portemonnaie kompatibel war. Zunächst? Genau: Wir haben den Preis gesenkt. Statt knapp 50 € kostet das Buch nun 24,90 € – die rein digitale Ausgabe ist für 20 € zu haben. Kleine Einschränkung: Im Frühjahr 2013 ist R/Version 3 erschienen (aktuell: 3.0.3 aus März 2014), die das Buch naturgemäß nicht mehr abdecken kann – es behandelt R bis Version 2.9.2. Dennoch ist es gut einsetzbar. Und: In absehbarer Zeit planen wir keine Neuauflage. Wer sich also ein Grundlagenwerk zu R anschaffen will, dem sei eine Investition von 25 bzw. 20 € in ganze 768 Seiten von Joseph Adler ans Herz gelegt. P.S.: Guckt doch auch mal in die Ecke unserer vom Aussterben bedrohten Bücher.

„Der siebte Himmel für Programmierer“

Ein neues Buch vereint sieben Sprachen und Programmiermodelle Ein Programmierer kommt im Laufe seines Lebens mit vielen Programmier­sprachen in Berührung. Er sammelt Vorlieben und entwickelt Erfahrungen, die ihm bei jedem neuen Projekt helfen, sich für die richtige Programmiersprache zu entscheiden. Grundlage dieser Wahl ist jedoch nicht nur die Programmier­sprache an sich, sondern auch das ihr zugrunde liegende Programmier­paradigma – das Prinzip, nach dem codiert wird. Programmierparadigmen Möchte man beispielsweise die Daten einer Anwendung mit den ihr zuge­hörigen Funktionen eng verknüpfen, um sie gegen Fehler aus anderen Programm­bereichen abzuschotten, wählt man eine objektorientierte Programmiersprache wie Java oder C#. Dem gegenüber stehen funktionale Programmiersprachen wie Haskell, bei denen der Entwickler ausschließlich die jeweiligen Funktions­abläufe implementiert – eine Methode, die aus der Mathematik kommt und daher vor allem durch klare, logische Strukturen überzeugt und viel weniger Code erfordert. Weitere Mischformen und Varianten ergeben einige Dutzend Möglichkeiten für Programmierer, eine Aufgabe in Algorithmen zu zerlegen und letztlich als funktionierende Anwendung umzusetzen. Einige Paradigmen gelten für alle Programmiersprachen: So sollte etwa darauf geachtet werden, für häufig auftretende Probleme das Rad …

Python von Kopf bis Fuß: Endlich ein neuer Band unserer Bestsellerreihe!

Das eine die 2010 erfolgreichste Programmier­sprache, das andere unsere seit Jahren belieb­teste Buchreihe: Bei „Python von Kopf bis Fuß“ treffen gleich zwei Superlative aufeinander. Als Guido van Rossum im Jahr 1989 begann, eine neue Programmiersprache zu kreieren, hatte er vor allem eines im Sinn: die Weihnachtstage sinnvoll zu gestalten. „Ich suchte nach einem Hobbyprojekt. Mein Büro würde geschlossen bleiben, aber ich hatte auch zu Hause einen PC und sonst nichts vor“, erklärt er in O’Reillys Programming Python. Der damals 33-jährige Niederländer arbeitete am Centrum Wiskunde & Informatica,  einem anerkannten Amsterdamer Forschungsinstitut. Die neue Sprache sollte zunächst ein kleiner Baustein für das von Andrew S. Tanenbaum entwickelte Betriebssystem Amoeba werden. Van Rossums oberstes Ziel dabei: Sowohl die Sprache selbst als auch der damit entstehende Code soll klar strukturiert und leicht nachzuvollziehen sein. Dass dies gelang, ist der Grundstein für Pythons Erfolg. Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Nach seinem Weihnachtseinsatz benannte van Rossum die Sprache nach seiner liebsten Fernsehsendung Monty Python, baute sie gemeinsam mit einer großen Community weiter aus und stellte sie unter eine …

Mit welcher Programmiersprache fange ich an?

Über viele Jahre war die Sache klar: Die ersten Schritte ins Neuland der Programmierung macht man in einem BASIC-Kurs in der Schule. Manche beginnen auch mit TurboPascal. Die Ergebnisse unserer Umfrage vor einigen Monaten haben schön gezeigt, wie populär diese Programmiersprachen als „Lernsprachen“ waren. Und ihr Vorteil liegt ja auch auf der Hand: Die Syntax ist einfach, klar und streng, die Prinzipien und Konzepte der (imperativen) Programmierung lassen sich damit leicht vermitteln und verstehen. Besonders oft wird man diese Sprachen dann aber im späteren Leben eher nicht mehr brauchen. Da sind dann Java, C# und andere gefragt. Die wiederum sind als erste Programmiersprache wegen ihrer Komplexität und Unübersichtlichkeit nur bedingt geeignet. Muss das also so sein: Ich lerne das Programmieren anhand einer „Übungssprache“ und gehe dann zu den professionelleren Sprachen über? Die Autoren von „Programmieren von Kopf bis Fuß“ wählen einen anderen Weg: Ihr Fahrzeug in die wunderbare Welt der Programmierung ist Python. Und das aus gutem Grund: Die Syntax ist einfach und übersichtlich, der Code mit seinen Einrückungen und wenigen Grundkonstrukten ist leicht lesbar …