Alle Artikel mit dem Schlagwort: Fachbuch

Weniger schlecht über IT schreiben

Kolophon #21: Weniger schlecht über IT schreiben (Podcast)

In der aktuellen Folge unseres Podcasts „O’Reilly-Kolophon“ spricht Tim Pritlove mit der Fachautorin Christina Czeschik. Anlass: das im Herbst 2018 erschienene Buch „Weniger schlecht über IT schreiben“. „Auf der einen Seite kommen wir ohne digitale Helfer gar nicht mehr aus, auf der anderen Seite gibt es viele Leute, die als Nutzer nur die Oberfläche, nicht aber die Mechanismen dahinter kennen“, erklärt Christina Czeschik ihre Intention, ein Buch zu schreiben. Denn: Bleiben dann auch die Entwickler immer unter sich und tauschen sich nur in ihrem (unverständlichen) Jargon miteinander aus, findet diese breite Nutzerschicht eben auch keinen Zugang zur Technologie. Diese Kluft zwischen Usern und Entwicklern lässt sich überwinden: Mit verständlicher Sprache. Dazu gehören natürlich eine saubere Rechtschreibung, eine sichere Grammatik und ein vielseitiger Wortschatz, der uns immer nach der passenden Formulierung greifen lässt. Dazu gehört aber beispielsweise auch die Kenntnis seiner Zielgruppe(n) und ihrer Bedürfnisse. Im Gespräch mit Tim Pritlove erzählt Christina von ihrem eigenen Weg in den Fachjournalismus und liefert eine Reihe von Methoden und Praxistipps zum Verfassen gut verständlicher Fachtexte. Allein mit Tipps zur Sprache …

O’Reilly für Senioren

„Ich habe eine neue Kamera, kannst Du mir die mal zusammenbauen? Und dann zeigen, wie die geht?“  „Also wenn Du das nächste Mal kommst, musst Du mir nochmal Whatsapp installieren.“ „Ich hab jetzt den neuen Rechner mit Windows 8.1. Und will doch bloß eine weitere Spalte in mein Dokument fügen – finde ich nicht mehr!“  Kennt Ihr? Ja, genau: All das hört man regelmäßig auf Heimat- und Familienbesuchen. Vorzugsweise natürlich dann, wenn die Verwandtschaft abgespeichert hat, man mache „irgendwas mit Computern“. Und schwupps ist man mit irgendeinem neuen Handy, einer Digitalkamera oder auch „nur“ einem Google-Account mit Passwortverlust konfrontiert. Grundsätzlich halte ich das für einen prima Deal: Ich kann mich in irgendein Gadget vertiefen (Pause vom Kommunizieren ;)), und den Familienmitgliedern wird in diesen inoffiziellen Gerätesprechstunden geholfen oder zumindest Arbeit abgenommen. Nun bin ich aber auch gerne missionarisch unterwegs – ich helfe gerne, erkläre aber genauso gern, wie alles funktioniert. Mache Werbung – für Twitter und seine Twitternden, für lesenswerte Blogs, für praktische Apps … Und freue mich dann, wenn Menschen ihre Scheu oder Skepsis ablegen und sich auf …