Alle Artikel mit dem Schlagwort: Elektronik

Wearables

Was (genau) sind denn jetzt Wearables?

„Was sind denn jetzt alles Wearables?“, wisperten wir uns auf dem Verlagsflur zu. Sind es die T-Shirts mit LEDs drin? Oder die Fitnessuhr des sportlichen Kollegen? Kurz gesagt: Sowohl als auch. Unter den Begriff Wearables fällt grundsätzlich jedes Computersystem (Chip, Sensoren etc.), das wir direkt am* Körper tragen. Wearables sind an uns befestigt und wir können damit raus gehen – und dort beispielsweise joggen, schwimmen oder zum Grillfest gehen. Die Fitnessuhr meldet uns dann, wie viele Minuten wir für den Kilometer benötigen. Und der Temperatursensor im T-Shirt, wenn es Zeit für eine Jacke ist. Und das Google Glass, wo sich in Heidelberg ein indisches Restaurant befindet. Immer mehr Menschen sind von Wearables fasziniert – die, die ihr Alltagsleben gerne vermessen und dokumentieren wollen genauso wie die, die die Elektronikkomponenten für medizinische Zwecke nutzen oder auch die, die mit ihnen experimentieren oder sich künstlerisch ausdrücken wollen. 292,8 Millionen Smartwatches und Fitnessuhren sollen im vergangenen Jahr weltweit verkauft worden sein (Gartner), einige davon dürften wohl unter dem Weihnachtsbaum gelegen haben. Für knapp ein Drittel aller Geräte endet dann aber schon wieder die Erfolgsstory, denn sie …

Fashion Tech Academy

Fashion Tech Academy in Berlin: Für mehr Vielfalt in der Technikbranche

Lina Wassong hat eine Mission: Die Designerin setzt sich nicht nur an den Schneidertisch, um etwas zu nähen. Sie bringt (bislang) gänzlich unterschiedliche Welten zusammen, lässt Mode und Technik, Stoffe und Programmiercode miteinander kollidieren und entwickelt daraus in ihren Entwürfen etwas Neues. Überraschendes. Und gleichzeitig so Selbstverständlich-Harmonisches. Auf mich wirken ihre Entwürfe so, als ob Mode und Elektronik schon immer zusammengehören. Mit allen Kontrasten, die die Bereiche jeweils mit sich bringen. Linas Techniken haben dabei Hand und Fuß. Sie studierte Bekleidungstechnik und Management in Hamburg, schnupperte während eines längeren Aufenthalts in San Francisco in die amerikanische Tech-Branche und brachte sich früh in die internationale Fashiontech-Szene ein. Wenn Lina Wassong nicht gerade selbst entwirft, programmiert und schneidert, arbeitet sie an Buchprojekten (Licht & Spaß, ab Mai: Wearables mit Arduino und Raspberry Pi, ab Juni: Das Calliope-Buch). Oder gibt Workshops – und darüber habe ich für das oreillyblog mit Lina gesprochen. Lina, am heutigen Mittwoch gibst Du gemeinsam mit Sofie Di Bartolomeo den Workshop „Fashion Tech Academy- Design your glowing necklace!“ Was genau habt Ihr vor? Heute, am 8. März, …

Veranstaltungstipps

Die O’Reilly-Veranstaltungstipps im November

Es fröstelt draußen, nicht aber in unseren Herzen (entschuldigt bitte, das muss der Montag sein). Aber tatsächlich warten noch einige schöne Tagungen, Camps und Messen, bei denen Ihr Euch inspirieren und mit passendem Heißgetränk in der Hand fachsimpeln könnt. Let’s go – unsere Veranstaltungstipps für den kommenden Monat.  Die Veranstaltungstipps en détail: Was? Mini Maker Faire(s) Wann? (04.11.2016 und) 05.11.2016 Wo? phaeno Wolfsburg /  Stadtbibliothek Köln Website Hashtag: #minimakerfaire Alle Mini Maker Faires in Deutschland sind (vermutlich) für 2016 vorbei, außer diesen beiden: eine in der ohnehin immer wieder für ihr Maker-Engagement rühmenswerten Stadtbibliothek Köln und eine im ohnehin immer besuchenswerten Museum phaeno Wolfsburg: am Samstag, den 5.11.2016. (Am 4.11. findet in Wolfsburg bereits ein Schülertag statt.)   Was? Webmontag Frankfurt/Main Wann? 14.11.2016 Wo? Frankfurt Website Hashtag: #wmfra Was? Continuous Lifecycle Wann? 14.-17.11.2016 Wo? Mannheim Website Hashtag: #conlifecycle Die Konferenz für Continuous Delivery und DevOps – aus dem Hause dpunkt.verlag. Was? ContainerConf Wann? 14.-17.11.2016 Wo? Mannheim Website Hashtag:  Die Konferenz zu Docker und Co. – ebenfalls aus dem Hause dpunkt, und parallel zur Continuous Lifecycle. Was? BarcampTEN Wann? 15.11.2016 Wo? Kempten Website Hashtag: #barcampTEN Was? Hobby+Elektronik Wann? 17.-20.11.2016 Wo? Stuttgart Website …

Wir sind Lichtdesigner

Wir kommen heute mit Elektronik – auf Papier und Platine. Und einer Verlosung.  Als vor einigen Jahren erste LED-Streifen großflächig in den Handel kamen, begannen (nicht nur) wir zu basteln. Die indirekte Beleuchtung fürs heimische Wohnzimmer, bunte Lichter in Kinderzimmer oder Partykeller, kleine Leuchtstreifen im Kleiderschrank, Blinki-Blinki am Karnevalskostüm oder auch der Adventskranz – mal stimmungsvoll, mal kitschig, mal sehr „basic“, aber immer individuell. (Origineller geht’s auch, wie uns beispielsweise Thomas Gnahm hier berichtete.) Ganz klar: Licht fasziniert. Farbiges Licht noch mehr. Und wenn wir dank Arduino oder Raspberry Pi zu Lichtdesignern werden können, ohne vorher viel theoretisches Elektronikwissen anhäufen zu müssen, ist das der Beginn großen Tüftel- und Bastel-Enthusiasmus‘. Einige Ideen – für Einsteiger genauso wie Fortgeschrittene – haben die AutorInnen René Bohne, Christoph Emonds, Roksaneh Krooß, Mario Lukas, Lina Wassong und Alex Wenger sowie Lektor Volker Bombien in „Licht und Spaß“ gesammelt. Und nicht nur der Inhalt, sondern auch die Entstehung des Buchs ist eine besondere Geschichte. Ich lasse an dieser Stelle die Beteiligten selbst sprechen: Man nehme … … sechs erfahrene Makerinnen und Maker und bittet sie, sich …

Was ist Scratch?

Sommerferien in ganz Deutschland, und schon alle Lego- und Playmobil-Stories aufgebaut und durchgespielt, Gesellschaftsspiele, Zoo und Freibad absolviert, alle Bücher gelesen und Level durchgespielt?* Dann haben wir eine Empfehlung für Euren Nachwuchs: Scratch. Die am MIT ansässige „Lifelong Kindergarten Group“ launchte im Jahr 2007 die Programmiersprache Scratch, um insbesondere Kindern und Jugendlichen den Einstieg in die Programmierung zu erleichtern. Zur Sprache gehören eine (per Webbrowser abrufbare) Entwicklungsumgebung und eine kosten- und werbefreie Online-Plattform, über die sich die Kinder austauschen und motivieren können. Unter dem Motto „imagine, program, share“ entwickeln die Kinder ganz intuitiv eigene Spiele und Multimedia-Anwendungen. Der Name Scratch geht dabei auf das „Scratchen“ eines Djs zurück, der verschiedene Versatzstücke immer wieder verwendet. Dementsprechend können mit Scratch auf feste Bausteine wie Grafiken, Töne und Objekte zurückgegriffen werden – und mehr noch: Diese können immer neu zusammengesetzt werden. Diese Technik führt gerade Anfänger schnell zu Erfolgserlebnissen. Zudem läuft Scratch grafikbasiert, das heißt, es muss kein Code getippt werden. Alle Elemente können per Mausklick (oder Fingertipp am Tablet) zusammengefügt werden. Scratch wird weltweit an Schulen eingesetzt, dazu ist es in …