Alle Artikel mit dem Schlagwort: data science

Von Gründern, Büchern, Punks und Viren – eine ganz persönliche Dataviz-Lovestory

Außerdem: Werbung für ein Grundlagenbuch von Claus O. Wilke. Im Spätsommer 2004 stand ich vor einem Problem: Ich war mit der Uni fertig, wusste aber nicht so richtig, was ich arbeiten sollte. Also beschloss ich, mein Lieblingshobby – die Organisation von Punk- und Indiekonzerten – zumindest vorübergehend zum Beruf zu machen. Dafür brauchte ich eine kleine Agentur. Für deren Gründung brauchte ich Fördergelder. Und um die zu bekommen: einen Businessplan. Dessen Erfolg bei der Auswahlkommission wäre, so hörte ich, unter anderem davon abhängig, wie überzeugend darin Marktanalysen (oh!) und Umsatzprognosen (ah!) dargestellt würden. Heißt also: Das Ding brauchte solide Diagramme, Schaubilder, Datenvisualisierungen. Datenvisualisierung, Europa-Tour und Schönheit der Information Blöderweise hatte ich damals keine Ahnung, wie dieser Dataviz-Kram funktionierte, wurde aber zum Glück von einem Freund gerettet (natürlich Wirtschaftswissenschaftler und Informatiker). Nach ein paar Stunden Excel-Magic war alles fertig, der Plan wurde eingereicht, bekam großes Lob – und ich konnte für ein paar Jahre Bands quer durch Europa schicken (was eine andere Geschichte ist). Datenvisualisierung hatte erst mal keine größere Bedeutung mehr in meinem Leben. Fast …

Generatives Deep Learning: Das Buch für kreative Data Scientists & Programmierer

Im Frühjahr erschien bei uns „Generatives Deep Learning: Maschinen das Malen, Schreiben und Komponieren beibringen“. Ein Buch für die schönen Künste – und ja, das Programmieren ist hier ausdrücklich mitgemeint. Zugegeben: eine Organistin wird aus mir nicht mehr – so wie einst Bach werde ich das eindrucksvolle Instrument niemals beherrschen. (Genauso wenig übrigens, wie ich irgendein anderes Instrument beherrsche.) Aber Komponieren, das könnte etwas werden. Vorausgesetzt, ich nutze Deep Learning-Modelle, die dann Präludien im Stil des großen Musikers erschaffen. Oder Picasso-like Leinwände gestalten. Oder: Sogar Texte für das oreillyblog schreiben? Wenn Maschinen schreiben, malen und komponieren David Foster, Data Scientist, Mathematiker und Autor unseres hier neu vorgestellten Buchs, hat sich diesen Herausforderungen gestellt – und sie auf sehr anschauliche und zugängliche Art und Weise beantwortet. In „Generatives Deep Learning“ vermittelt er zunächst die Grundtechniken des Deep Learning mit Keras und zeigt die eindrucksvollsten generativen Deep-Learning-Modelle wie z.B. Generative Adversarial Networks (GANs), Variational Autoencoder (VAEs), Encoder-Decoder- sowie World-Modelle. Danach erklärt Foster anhand zahlreicher Bilder (natürlich ist das Buch farbig!), wie sich diese für kreative Aufgaben wie …

Datenintensive Anwendungen designen, Datenanalyse mit Python

Geburtstag: „Datenintensive Anwendungen designen“ und „Datenanalyse mit Python“

Mit „Datenintensive Anwendungen designen“ und „Datenanalyse mit Python“ holten wir zwei Schwergewichte für Softwarearchitekten und Datenanalysten in unser Programm. Und heute feiern wir ihren Geburtstag! (Inklusive Verlosung ;)) Verraten wir mal eine schöne Routine: Einmal monatlich kommen wir alle – Lektorat, Marketing, Vertrieb, Herstellung und Geschäftsführung – in einem großen Meeting zusammen. Wir stellen einander neue Projekte vor, berichten von Konferenzen, die wir besucht haben und: wir stoßen auf unsere Geburtstagskinder an. Nicht auf die der Kollegen. Sondern auf die Jubilare aus Papier, Druckfarbe und Leim. (Ja, und natürlich auch auf ihre elektronischen Äquivalente.) Und worum ging es im Oktober? Um diese beiden: Was die Bücher auszeichnet? Das erzähle ich euch jetzt. :) Datenintensive Anwendungen designen Dieses umfassende Buch zum datenbasierten Systemdesign erschien zunächst in englischer Sprache – und wurde hochgelobt (wenn ihr beispielsweise mal zu Amazon rüber schauen möchtet).  Der Softwarearchitekt und Forscher Martin Kleppmann hat es für O’Reilly USA geschrieben, unser Übersetzer Frank Langenau hat das Manuskript wiederum ins Deutsche übertragen. Und dann? Hat sich Martin Kleppmann für uns noch einmal dran gesetzt und einige …

E-Book Python Machine Learning Tensorflow

E-Book-Deals im Oktober: Drei Fachbücher mit hoher KI- und Coding-Kompetenz

Mit „Python von Kopf bis Fuß“, „Einführung in TensorFlow“ und „Machine Learning Kochbuch“ könnt ihr im Oktober gleich drei E-Books 50 % günstiger bekommen. Schließlich konnten wir bei der Auswahl aus einer ganzen Fülle von KI-/Data-Science-/Python-Titeln schöpfen, die wir innerhalb der vergangenen Jahre veröffentlicht haben. 90 Millionen Euro Fördersumme für KI-Projekte von der Deutschen Forschungsgemeinschaft hier, ein Investitionspaket in Höhe von einer Milliarde Euro für „Spitzentechnologie“ – insbesondere für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz – vom Land Bayern dort: Vorhaben, KI-getriebene Forschungsprojekte oder Gründungsideen zu unterstützen, gibt es (nicht nur hierzulande) immer häufiger. Sie sollen den Erfolgsideen aus dem Silicon Valley, aber auch anderen Technologieregionen der Welt, etwas entgegensetzen. Ok, Google: Spracherkennung statt Schachcomputer Nicht nur der Politik, auch einer breiten Masse erschließen sich die Vorteile von KI-Anwendungen, seit diese auch in unserem Alltag greifbar sind. Mit Bilderkennung aus der Maschine können MRT-Aufzeichnungen viel schneller ausgewertet und Patienten zügiger behandelt werden? Mikroskopische Aufnahmen noch präziser dargestellt und in riesigen, weltumspannenden Datenbanken abgeglichen werden? Eine App mit Spracherkennung kann uns helfen, mit der neuen, spanisch-sprechenden Kollegin zu plaudern? Und dass …

Berlin Buzzword 2019

Berlin Buzzwords 2019: Rabattgutschein gewinnen

Die Berlin Buzzwords feiert in diesem Jahr Jubiläum: Vom 16. Juni bis 18. Juni 2019 geht es bei der Konferenz zum nunmehr 10. Mal um das Speichern, Verarbeiten, Suchen und Streaming großer Datenmengen im Rahmen von Open-Source-Softwareprojekten. Als Medienpartner der Berlin Buzzwords 2019 können wir zwei 10%-Gutscheine für das Ticket vergeben. Als Keynote Speaker konnten die Organisatoren Isabel Drost-Fromm (Direktorin der Apache Software Foundation, PMC-Mitglied Apache Community Development und Mitbegründerin von Apache Mahout) und Griselda Cuevas (Data Scientist bei Google) gewinnen. Isabel wird anlässlich des Jubiläums ein wenig Nabelschau betreiben – im positiven Sinne: Als Mitbegründerin der Berlin Buzzwords spricht sie über Open Source von den Gründungstagen  im Jahr 2009 bis heute. Griselda berichtet in ihrer Keynote über das (faire) Zusammenspiel von freier und propretiärer Software. Dazu kommen mehr als 70 internationale Sprecher, die in 60+ Sessions detailliertes Wissen zu Data Science und Open Source liefern. Stichworte: ElasticSearch, Apache, Solr, Kubernetes u.v.a.m. (Schedule findet Ihr an dieser Stelle). Und bevor es mit der Konferenz ganz offiziell losgeht, findet bereits am Sonntagnachmittag ein Barcamp statt – ebenfalls …