Alle Artikel in: Web 2.0

Surftipp: Ununi.tv

Seit etwa zwei Jahren hört man immer wieder von Menschen und Unternehmen, die – statt bei Banken um Kredite zu fragen – für die Umsetzung ihrer häufig kreativen / visionären / unkonventionellen Projekte in der (Online-)Community Geld sammeln. Auch hier im oreillyblog haben wir immer mal wieder über Crowdfunding-Projekte berichtet, zuletzt zum Beispiel über das Fairphone – das jetzt auch wirklich produziert wird. Heute möchten wir Euch kurzfristig ein Projekt vorstellen: die Bildungsplattform Ununi.TV, deren Weiterentwicklung noch bis morgen über Startnext unterstützt werden kann und die wir aus zwei Gründen interessant finden: Es richtet sich speziell an die Weiterbildungs- und Austauschbedürfnisse netzaffiner Menschen in zumeist „neuen“, nicht eindeutig zuordenbaren Berufen. Hintergrund dessen ist, dass wir alle inzwischen meist in Jobs arbeiten, die es vor einigen Jahren noch gar nicht gab oder deren Grenzen zu anderen Berufen immer mehr verschwimmen. Wibke Ladwig hatte das kürzlich auch in einer Blogparade thematisiert. Bei nicht klar zuordenbaren Berufen fehlen jedoch häufig auch Weiterbildungsangebote. Das erlebt man beispielsweise dann, wenn man die Existenzgründerseminare in IHKs und eher konventionell geprägten Instituten besucht oder …

Die 10 goldenen Regeln für den Social-Media-Auftritt +1

Im vergangenen Oktober waren O’Reilly-Lektor Volker Bombien und ich als Speaker auf der Webcon Aachen. Die Webcon fand zum ersten Mal statt. Konzipiert ist sie als „Internetkonferenz“, die die Webcitizen aus der Region Aachen, Köln, Düsseldorf und darüber hinaus zusammenbringen soll. Dazu bot sie eine große thematische Bandbreite von E-Commerce über Social Media, aber auch Cloud Services und Urheberrecht. Wir wollten in unserer Session über Social Media reden, das war klar. Aber wir wollten keinen Vortrag, der nur Tools und Dienste vorstellt. Der nur Namedropping und Bullshit Bingo betreibt. Oder Unternehmen wahlweise Druck („JEDE Firma MUSS auf Facebook“) oder Angst („dann gibt es nur Abmahnungen“) macht. Stattdessen: Wir wollten auf den Kern des Social Web zurück. Auf das, was wir daran schätzen: Interaktion. Kommunikation auf Augenhöhe. Vernetzung. Und wir wollten den Spaß und die Leidenschaft daran vermitteln. Zu sehr störten wir uns an vermeintlichen „Best Practices“, denen Unternehmen angeblich folgen sollen. Und Tools, die sie unbedingt benutzen sollen. Immerhin beharken wir das Thema Social Media (Marketing) schon seit vielen Jahren – und aus dieser Perspektive …

Bildrecht im Social Web

Ein heikles Thema, zuletzt wieder im Zusammenhang mit Facebook-Vorschaubildern im Gespräch: Bildrechte im Web, verschärft: im Social Web. Denn Facebook, Google+, Twitter & andere Social Networks basieren auf dem Grundgedanken des Teilens und Retweetens. Demgegenüber stehen das Urheberrecht resp. die Menschen dahinter, die natürlich mit ihren Fotos ihren Lebensunterhalt verdienen müssen. Irgendwo mitten in diesem Konflikt gibt’s dann noch eine ganze Horde Abmahner, die wiederum damit Geld verdienen, die Fehler anderer in bare Münze zu verwandeln. Wie Sie – als ganz „normales“ Facebook-Member genauso wie als Social Media Manager – sich nun genau richtig verhalten, erfahren Sie in folgender Präsentation. Unser Autor Thomas Schwenke, nicht nur laut t3n unter Deutschlands wichtigsten Web-Köpfen, hat bei Slideshare die entscheidenden Rechtsfragen und -antworten zusammengestellt. Abgesehen davon empfehlen wir gern noch einmal sein Buch „Social Media Marketing & Recht„. Und im Podcast „Rechtsbelehrung“ mit Thomas Schwenke und dem Journalisten Marcus Richter kann man außerdem eine Menge lernen!   Von den Gefahren des Bilder-Teilens – und wie man sie vermeidet from O’Reilly Verlag

Oh nein, mein Kind will partout auf Facebook!

Aus dem Ruder gelaufene Facebook-Parties, Cyber-Mobbing, Stalking: Geht es in der Presse um Facebook, bekommen viele Eltern in erster Linie Angst um ihre Kinder. Einige Eltern versuchen, ein Profil ihrer Kinder im weltweit beliebtesten Netzwerk komplett zu verbieten, andere sind sicherlich zu leichtsinnig und überlassen ihren Schützlingen gleich völlig unkontrolliert den Computer nebst Internetanschluss. Dabei sind uninformierte oder desinteressierte Eltern die größte Gefahr für den Nachwuchs – das gilt im virtuellen wie nichtvirtuellen Raum. Ganz pragmatische Abhilfe schafft hier ein O’Reilly-Buch, das zu Weihnachten auch Spiegel Online empfahl: „Das Facebook-Buch für Eltern“ erklärt sehr anschaulich, wie Eltern das Bewusstsein ihrer Kinder für den Schutz privater Daten schärfen und an welchen Stellschrauben sie selbst drehen dürfen und auch sollten. Und sind die Erziehungsberechtigten erst einmal gründlich informiert, gelingt auch ein Gespräch mit den Kindern auf Augenhöhe – die beste Maßnahme für selbstbestimmten und verantwortungsvollen Nachwuchs … … schreibt übrigens die Mutter, deren Tochter natürlich auch mal am iPad spielen darf <obligatorische Rechtfertigung>ja! natürlich! nicht! als! Babysitter! SEUFZ</> und empfiehlt gleichzeitig, bei Slideshare mal durchs Probekapitel zu blättern. …

Corporate Twitter zum Ausdrucken & Abhaken

Vor zwei Monaten veröffentlichten wir an dieser Stelle schon die Checkliste zum Corporate Bloggen. Heute soll’s endlich weitergehen – mit der Checkliste zum Twittern! Auch diese Informationen finden Sie ausführlich in unserem Standardwerk “Social Media Marketing: Strategien für Facebook, Twitter & Co.”  erklärt.  CHECKLISTE      Der Weg zum Twitterkanal Ziel, Inhalte und sprachlichen Stil des Twitterkanals festlegen: Evtl. sollten Sie auch über einen gesonderten Kundendienst-Kanal nachdenken. Hier könnten Anfragen gezielter beantwortet werden – gelungene Beispiele aus der Praxis sind beispielsweise die Kanäle @telekom_hilft oder @db_bahn. Außerdem: Was soll kommuniziert werden? Siezen, duzen oder spiegeln? Welche rechtlichen Grenzen gilt es zu beachten? Twitter-Team zusammenstellen und mindestens eine gemeinsame Schulung veranstalten, um alle in die benötigten Tools sowie die Besonderheiten der Kommunikation in 140 Zeichen einzuführen. Wenn Sie allein twittern: Überlegen Sie sich dennoch eine Vertretung für Krankheits- und Urlaubszeiten bzw. andere Abwesenheiten. Geschäftszeiten festlegen: Beschränken Sie sich auf Ihre üblichen Bürozeiten? Oder twittern Sie auch »nach Feierabend«? Wie können Sie zügige Reaktionszeiten gewährleisten? Stellen Sie Einschränkungen auf Ihrer Twitter-Seite dar (»Wir sind montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr für Sie erreichbar.«) Unterstützende Tools und Dienste auswählen und ggf. technische Unterstützung suchen. Es gibt Hunderte Tools, die Ihnen beim Twittern …