Alle Artikel in: Technologie

Vorgestellt: JUG Saxony

Bereits seit vielen Jahren unterstützen wir bei O’Reilly User Groups, und immer wieder stellen wir einige von ihnen an dieser Stelle vor. Heute die sehr aktive JUG Saxony, die am 25. September ihren JUG Saxony Day veranstaltet. Und weil man in diesem Jahr nicht anreisen muss (was wiederum sehr schade ist), könnt ihr aus allen Ecken Deutschlands und der Welt teilnehmen. Aber von vorn: Wir haben mit Kristin Hielscher von der JUG über Ausrichtung und Projekte der sächsischen Java-UG gesprochen. Liebe Kristin, erst einmal unseren größten Respekt für eure aktive User Group-Arbeit – ganz besonders in einem Jahr wie „diesem 2020“. Erzähl doch mal, seit wann gibt es eure User Group? 2008 fiel der Startschuss für die Java User Group Saxony. Nach bereits unzähligen Vortragsabenden haben wir 2015 die nächste Stufe genommen und gründeten den JUG Saxony e. V., einen Verein, der sich heute zu einer unverzichtbaren Plattform für die IT-Community in Sachsen entwickelt hat. Es begann mit unserem ersten Vortragsabend zum Thema „Model Driven Architecture“ am 3. April 2008 mit 42 Teilnehmenden, und wir …

storage2day

storage2day 2020: die (virtuelle) Konferenz für Speicher-Profis

Wir rufen den Speicherherbst aus: Verteilt auf mehrere Tage im September, Oktober und November lädt die Konferenz storage2day zu zahlreichen Vorträgen und Workshops rund um Speichernetze und Datenmanagement. Wir dürfen zwei Tickets verlosen. Im vergangenen Herbst riefen die Kolleg*innen der Fachzeitschrift iX sowie des dpunkt.verlags die Konferenz storage2day ins Leben. Sie schufen damit ein Treffen für Fachleute, die Storage-Umgebungen in Unternehmen und Institutionen konzipieren und betreiben. Die Premiere in Heidelberg gelang – und findet in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise ihre virtuelle Fortsetzung. Die Themen der storage2day 2020 Dabei konzentriert sich die storage2day 2020 auf drei Themenschwerpunkte: Storage Security & Backup am Mittwoch, 23. September, u.a. mit Vorträgen zu typischen Gefährdungsszenarien (Lukas Grunwald, DN-Systems) oder zu Ransomware und Tape-Backups (Josef Weingand, IBM) sowie mit einem von speicherguide.de-Herausgeber Karl Fröhlich moderierten Gespräch zur DSGVO. Storage-Trends und -Lösungen am Mittwoch, 7. Oktober, u. a. mit einer Keynote von Storage-Koryphäe Kurt Gerecke, der ein Update zum Thema Speicherbasistechnologien liefert, sowie einem Ausblick auf Computational Storage von Daniel Menzel. Software-defined Storage mit Ceph am Donnerstag, 12. November, u. a. mit …

Kubernetes Buch

Neuerscheinung: Kubernetes Patterns

Im Frühjahr erschien bei uns „Kubernetes Patterns“: Darin zeigen die Autoren Bilgin Ibryam und Roland Huß die besten Muster und Prinzipien, mit denen sich Cloud-Native-Anwendungen konzipieren lassen. Offene Nischen für Gruppen von vier bis acht Personen sowie genügend Platz, dass sich einige Hundert Menschen zu Bier, Wein und Musik treffen können: Dies seien, so erklären die Autoren Bilgin Ibryam und Roland Huß ganz zu Beginn von „Kubernetes Patterns“, die wesentlichen Charakteristika einer Bierhalle, aufgeschrieben vom US-amerikanischen Architekturtheoretiker Christopher Alexander. Wie individuell diese Lokale auch gestaltet sind, es erfordere bestimmte Module, ein bestimmtes Muster, die sie zu einem vergnüglichen Ort werden. Einem Ort, an dem „Fremde zu Trinkgefährten“ werden. Ein Ort, der nicht bloß „Zufluchtsstätte für Einsame“ sei, wie Alexander schreibt. Nun wollen uns Ibryam und Huß sicher nicht zu Trinkgefährt*innen in einer Bierhalle machen. (Schade eigentlich, hier bitte gedanklich ein Emoji einfügen, das bei dem Gedanken an feucht-fröhliche Treffen mit Freund*innen gerade zu eurer Gemütslage passt.) Aber: Die Autoren von „Kubernetes Patterns“ leiten anhand dieses anschaulichen Beispiels den besonderen Vorteil von Mustern her – und …

Exchange Server 2019 Handbuch

Neuerscheinungen: Windows Server und Exchange Server 2019 plus E-Book-Deal

Unser Exchange Server 2019-Handbuch, ein Kochbuch für die Windows Server-Automatisierung mit PowerShell sowie ein rabattiertes E-Book liefern Wissen für die endgültige Praxisphase der Digitalisierung. (Proudly presented by Corona-Krise. Schließlich mussten sich in den vergangenen Wochen so gut wie alle Unternehmen ad hoc mit der Homeoffice-Fähigkeit ihrer Arbeitsplätze, mit der Durchführung von Videokonferenzen oder sicheren Collab-Tools auseinandersetzen.) Seit Jahren hören und lesen wir immer wieder vom Mangel an IT-Fachkräften. Es ist die Rede von Unternehmen und Institutionen, die händeringend Personal suchen. Und von Absolvent*innen und Senior Experts, die sich mit (zu) niedrigen Gehältern oder unzeitgemäßen Arbeitsbedingungen abgespeist fühlen. Von Unternehmen, die mit dem sagenumwobenen Obstkorb und „bestem Kaffee“ frohlocken, und von Bewerber*innen, die sich stattdessen Weiterbildungen oder familienfreundliche Arbeitszeitmodelle wünschen. Von Unternehmen, die ihren Mitarbeitern sogar vorschreiben wollen, wie ihr Desktop-Hintergrund auszusehen hat. Und von Angestellten, die sich wünschen, (wenigstens ab und zu) mit neuen Tools experimentieren zu können. Die aktuelle Corona-Krise könnte dieses grundlegende Missverhältnis zumindest verbessern, meint ihr nicht? Sind nicht gerade jetzt Sysadmins gefragt, die die innerbetrieblichen digitalen Infrastrukturen voranbringen können? Die Notebooks …

Prototype Fund

Prototype Fund: Open Source für die Gesellschaft (Interview)

Bereits zum achten Mal darf die Open Knowledge Foundation Gelder aus dem Prototype Fund an Entwickler*innen verteilen, die Open Source-Projekte verwirklichen. Das Förderprogramm unterstützt Hacker*innen, Datenjournalist*innen und andere kreative Software-Entwickler*innen mit bis zu 47.500 Euro dabei, Ideen vom Konzept (mindestens) in die Beta-Version umzusetzen. Wir haben mit Patricia Leu von der OKFN über die Chancen des Funds gesprochen. Liebe Patricia, den Prototype Fund gibt es jetzt schon einige Jahre. Kannst du unseren Leser*innen kurz skizzieren, was sich hinter dem Projekt verbirgt und „was bisher geschah“? Der Prototype Fund ist ein Projekt der Open Knowledge Foundation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, das sich zum Ziel setzt, Open-Source-Entwickler*innen zu fördern, die ihre Fähigkeiten zum Wohl der Gesellschaft einsetzen. Gestartet ist er 2016 mit der ersten Förderrunde – mittlerweile sind wir in der achten Runde angekommen, die maximale Fördersumme pro Projekt ist von 30.000 € auf 47.500 € gestiegen und wir haben bereits 140 Public-Interest-Tech-Projekte mit Mitteln des BMBF fördern können. Der Schwerpunkt liegt also auf technologischen Innovationen, die eine gesellschaftliche Aufgabe erfüllen und auf Open …