Alle Artikel in: Make & DIY

Ausstellung Make in der Schiller-Bibliothek Berlin

Im MakerSpace der Schiller-Bibliothek Berlin

Einige Tage vor Beginn der Berliner Maker Faire 2019 hatte ich Gelegenheit, eine Ausstellung der Maker-Bücher von dpunkt und O’Reilly in der Schiller-Bibliothek zu besuchen. Vorab hatten wir dieser Bibliothek in Berlin-Mitte eine größere Auswahl an Maker-Büchern zur Verfügung gestellt, weil uns das Konzept und das Engagement der Schiller-Bibliothek überzeugte. Katharina Glase, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, und Karin Liebertz, stellvertretende Bibliotheksleiterin, waren so freundlich, mir etwas von ihrer Zeit zu opfern, um mir von den Maker-Aktivitäten in der Schiller-Bibliothek zu erzählen. Die Schiller-Bibliothek gehört zu den Standorten der Stadtbibliothek Berlin-Mitte. Sie liegt im Bezirk Wedding verkehrstechnisch sehr günstig nahe der U-Bahn-Haltestelle am Leopoldsplatz in einem modernen Neubau gleich neben dem Rathaus Wedding. Und wie alle Standorte hat auch die Schiller-Bibliothek einen eigenen Schwerpunkt, in ihrem Fall der Jugendbereich. Daher gehören zu den angebotenen Medien eine große Anzahl an Jugendbüchern, aber auch Comics, PC- und Konsolenspiele, Blu-Rays und – natürlich für mich besonders interessant – seit 2016 ein Makerspace. Dieses Makerlabor ist u.a. ausgestattet mit 16 mbot-Autos, Indoor-Drohnen, einem 3D-Drucker und einem Laser-Plotter, der in Workshops …

MakerSpace Bonn

Einfach mal machen: MakerSpace Bonn

In der ersten Etage eines Technikgebäudes in Bonn-Plittersdorf wird seit einigen Wochen fröhlich gelötet, gebastelt und gelernt – dort gibt es nämlich einen frisch eröffneten MakerSpace. Stefan Wolfrum gehört zu den Initiatoren und erzählt in diesem Interview mehr über seine Beweggründe, den Start eines MakerSpaces und das, was Ihr aktuell in Bonn machen könnt. Es gibt Menschen, die haben einen Job, viele Interessen und Hobbys und trotzdem sind sie auf der Suche nach mehr und engagieren sich deshalb noch ehrenamtlich. Gehörst Du zu ihnen, Stefan? Was treibt Dich an? Ich „fürchte“, ja – ich gehöre zu diesen Menschen. Zum Glück bin ich da nicht alleine, es gibt ja abertausende Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Um dahinter zu kommen, was mich antreibt, müsste man weit zurückgehen. Schon als Jugendlicher habe ich mich für die damals in den 80ern aufkommenden Homecomputer interessiert und meinem Vater beim Zusammenbau zweier Dr. Böhm-Heimorgeln zugeschaut und geholfen. Der „Duft“ des Colophoniums im Lötzinn ist mir seitdem vertraut. Die Computerei bestimmte dann auch meinen Berufsweg hier in Bonn. Und immer nur im Keller alleine …