Alle Artikel in: Aus dem O’Reilly-Briefkasten

Blogjubiläum: Was Ihr Euch wünscht

Die Umfrage ist beendet, die Gewinner sind ausgelost und benachrichtigt. Jetzt folgt an dieser Stelle ein ganz kurzer Nachklapp zu unserem 1000. Artikel im oreillyblog.  Danke Ein riesiges Dankeschön wollen wir zunächst für all die wertschätzenden und befeuernden Kommentare und Mails loswerden. Ihr habt uns (mal wieder) bestärkt, dass das oreillyblog unser gemeinsames Biotop ist. Und dass sich einfach jeder Tastaturanschlag dafür lohnt.  Wer fragt, bekommt Antworten Zugegeben: Ein bisschen gezögert haben wir schon. Sollen wir wirklich fragen, was Ihr lesen wollt? Was, wenn wir das gar nicht erfüllen können? Oder wollen? Eure Themenwünsche aber haben uns erfreut. Denn sie sind vielleicht nicht völlig deckungsgleich mit unseren Interessen (Make-Themen fehlen beispielsweise, was war da los? ;)) – aber sie sind dennoch genau unser Ding: Halten wir also fest: Ihr wollt Python, Linux, Datenanalyse, WordPress, Webentwicklung, Geek-Themen, Security, Marketing, Piwik? Alles klar, dann hauen wir jetzt mal rein! 

Refugees On Rails

Kleiner Zwischenruf: Die Initiative „Refugees On Rails“ sucht derzeit deutschlandweit Notebookspenden. Diese Notebooks fehlen derzeit noch bei vielen Rails-Workshops, die einige Freiwilligenteams für Flüchtlinge mit Interesse am Coden planen. Gemeinsames Ziel: Die Menschen (weiter) qualifizieren und sie somit als Gründer oder Angestellte fit für die IT-Szene hierzulande zu machen. Our aim is to help refugees to build and expand their qualification as software developers and provide them the opportunity to work with startups and tech companies. – refugeesonrails.org Wir hörten übrigens von Denise Schynol von dem Projekt, die wir über die Rails Girls kennen und hier schon im Interview hatten. Denise und einige Mitstreiter planen aktuell einen Refugees-On-Rails-Workshop in Köln, und zwar schon am 27./28. November 2015. Wenn Ihr spenden wollt oder sogar Zeit/Lust habt, Euch selbst zu engagieren: hier findet Ihr mehr Informationen.    

/death/null: Ein Datenfriedhof für die Netzgemeinde

Vor einiger Zeit wurden wir auf ein Netz-Kunstprojekt aufmerksam gemacht: /death/null widmet sich genau der Frage, die sich viele von uns schon gestellt haben: Wohin mit Dateien, die man nicht löschen mag oder kann, über die man aber auch einfach nicht mehr länger auf dem heimischen Computer stolpern will. Oder denen man ein Denkmal setzen will. Oder die man mit voller Inbrust zerstören will. Oder. Oder. Oder: Das eigentliche Ziel des Projekts ist individuell – und das soll es auch bleiben. Mehr Einzelheiten dennoch – hier im Interview mit dem Datenbestatter und Netzkünstler Ulf Schleth: Herr Schleth, was genau verbirgt sich hinter dem Projekt /death/null? /death/null spielt auf mehreren Bedeutungsebenen mit der Lebensdauer von Daten. Dieses Spiel hat auch politische Komponenten, aber der Grundgedanke war ein romantischer: Da ist dieser Liebesbrief auf Deiner Festplatte, den Du vor 15 Jahren mal angefangen und nie fertig geschrieben hast, der gewandert ist vom C64 auf den Windows-PC, dann auf den Mac und jetzt schon eine ganze Weile auf Deinem Linux-Fileserver liegt. Du traust Dich nicht, ihn zu löschen, …

Festival, Museum, Weiterbildung: Ein Wochenende mit alten Kisten

Es gibt wahrlich viele Veranstaltungen, die im engsten und weitesten Sinne etwas mit IT zu tun haben: Große Messen und kleine Barcamps, Open Source-Konferenzen und Social Media-Meetups. Doch es gibt nur wenige Veranstaltungen, die alles sind: Ein fester Punkt im Kalender von Nerds und Geeks, ein Ausflugsziel für Familien und eine Weiterbildung für alle an Technik interessierten Menschen, speziell natürlich IT-Profis. Das  Computer Vintage Festival Europa -VCFe- ist eine Veranstaltung dieser Art – organisiert und nach Deutschland gebracht von Hans Franke. Wir freuen uns sehr, das VCFe in diesem Interview vorstellen zu dürfen: Herr Franke, Sie organisieren seit 13 Jahren das Computer Vintage Festival Europa. Wie sind Sie dazu gekommen? Ja, dieses Jahr haben wir tatsächlich das 13. VCFe. Ich staune jedes Jahr mehr. Angefangen hat alles durch einen Hinweis auf eine Meldung in einer Lokalzeitung im kalifornischen Livermore (bzw. deren Webseiten) auf das erste VCF in Pleasanton: „Kuck mal, die machen da drüben was wie Du“ hieß es. Auch ohne Google (AltaVista war damals die unangefochtene #1) hab ich die Webseite schnell gefunden und …

Gastrezension: „Kochen für Geeks“

Seit einigen Jahren unterstützen wir über unser Usergroup-Programm den IT-Stammtisch Darmstadt – und in dieser Zeit sind einige Bücher von den Mitgliedern gelesen und getestet worden. Längst überfällig, dass wir dies auch mal an dieser Stelle veröffentlichen: Danke an den Rezensenten Jörg Schätzlein für seine Einschätzung zu Jeff Potters „Kochen für Geeks“! “Kochen für Geeks” von Jeff Potter ist das ultimative Kochbuch für Menschen, die es gerne ganz genau wissen möchten. Das Buch ist in sieben Kapitel untergliedert und gewähren Einblicke in die verborgenen wissenschaftlichen Abläufe in unseren Küchen. Eine ausführliche Beschreibung einer grundlegenden Küchenausstattung ist ebenso enthalten wie Tipps für Allergiker und Koch-Geeks. Letzlich wird auch nicht über eine Ansammlung von Rezepten verzichtet, die den Leser zum Nachkochen animieren sollen. Interessante Interviews mit Promi-Geeks lockern die Wissenschaftsfakten immer wieder auf. So zum Beispiel mit Adam Savage, der durch die TV-Serie Mythbusters auch bei uns bekannt sein dürfte. Adam vergleicht das Testen von Mythen mit dem Kochen: In beiden Fällen sollte man immer nur eine Variable pro Versuch ändern, um die Auswirkungen der Änderungen auf …