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Interactive Festival: Vom #effzeh bis zu Turnvater Jahn

Wir begegnen traditionelle Branchen der Digitalisierung, und welche Technologien der Netzwelt eignen sich besonders für sie? Mitten im August findet das Interactive Festival in Köln statt, und es will diese und andere Fragen im Spannungsfeld Digitale Kultur und Wirtschaft beantworten. Wir sind erneut Mediapartner des Interactive – und haben Programmleiterin Victoria Blechman zum Interview gebeten.

Liebe Victoria, Köln soll Mitte August zur zentralen Pilgerstätte für Onliner werden – denn dann findet das fünfte Interactive Festival statt. Nenn mir doch bitte gleich zu Beginn drei Gründe, warum oreillyblog-LeserInnen etwas verpassen, wenn sie nicht am Interactive teilnehmen?

Ich sage nur „Fresh Digital Culture“ – das verpassen Eure LeserInnen, wenn sie am 16.+17. August nicht zum INTERACTIVE Festival nach Köln kommen. Und daneben natürlich den 1. FC Köln, der uns erzählt, wie er die digitale Transformation selbst entwickelt. Philipp Liesenfeld, Marketing & Brand Manager vom FC außerdem einen Ausblick auf das Thema VR, welches einer der diesjährigen Themenschwerpunkte ist und mit einem VR-Kino erlebbar wird.

Victoria Blechman

Victoria Blechman, Programmleiterin vom Interactive Festival

Virtual Reality beim #effzeh: Das dürfte Fans freuen, oder?

Absolut! Zum Geburtstag des 1. FC Köln wollte sich der Verein etwas Besonderes für die Fans ausdenken. Entstanden ist eine VR-App, die es den Fans ermöglicht, noch näher an den Spielern und dem Verein dran zu sein.

Okay, das waren zwei Gründe: Digitale Transformation sowie Virtual Reality. Und was ist Nummer drei?

Eltern könnten sich für die Kinder-Apps von AHOIII / Fiete interessieren, die uns ihr Gründer Wolfgang Schmitz im #Community-Track vorstellt. Und dann haben wir Fond of Bags an Bord, die in der Kategorie Aufsteiger den Deutschen Gründerpreis gewonnen haben – das sind doch reichlich Gründe um zu kommen, oder? 😉

Auf jeden Fall. Fonds of Bags ist auch ein Kölner Gewächs, die meisten Eltern dürften die bunten Schulranzen und Rucksäcke vom Schulhof ihrer Kinder kennen. Wie gründer- und gründungsfreudig ist – Deiner Erfahrung nach – Kölle am Rhing?

In den letzten Jahren hat sich die Kölner Gründerszene sehr gut entwickelt. Mittlerweile gibt es einige Startups, die über die Grenzen von NRW und sogar Deutschland bekannt sind. Das Ökosystem hat an verschiedenen Institutionen dazu gewonnen und man könnte sagen, die Thematik ist im Mainstream angekommen. Nichtsdestotrotz haben wir noch einen weiten Weg vor uns und müssen jeden Spross im Gründergarten hegen und pflegen.

Das Interactive Festival ist bislang jedes Jahr gewachsen. Wie sieht das 2017 aus?

Wir hoffen natürlich, dass wir in diesem Jahr mit einer steigenden Anzahl an Besuchern rechnen können. Seit 2016 laufen wir bewusst parallel mit der c/o pop Convention, die vom 17. – 18. August in der IHK zu Köln stattfindet. Dieser terminliche Zusammenschluss führt seitdem zu einer wachsenden Besucherzahl und tollen Synergieeffekten.

Wir haben in diesem Jahr mehrere Vorträge, die Besucher beider Veranstaltungen ansprechen. Dazu gehört z.B. der Vortrag von Michela Magas, die Anfang 2017 zur „European Woman Innovator of the year“ gewählt wurde. So sprechen wir mit unserem Programm mehr Menschen an.

Interactive Festival

Auf welche Speaker freust Du Dich persönlich am meisten?

Ich freue mich auf Christopher Peterka, der sich als Futurist und Trendforscher mit vielen Themen der Digitalen Transformation, wie ‚Future Work’, ‚Digital Ethics‘ oder ‚Future Media‘ beschäftigt, um nur einige zu nennen. Daneben freue ich mich auf Diana Kinnert – die berichtet, wie sich eine Volkspartei digitalisieren lässt und sich das auf die Community auswirkt.

Der Kölner Hochschulprofessor Ingo Froböse trägt zum Diskurs „Cyborg vs. Turnvater Jahn“ bei und plädiert neben der Nutzung von Fitness-Apps durchaus auch mal wieder auf den eigenen Körper zu hören.

Liebe Victoria, ganz herzlichen Dank für das Gespräch. Ich freue mich aufs Interactive!

 

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