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O’Reilly in der Dingfabrik Köln

Unser diesjähriger Weihnachtsausflug führte uns in die …

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… Dingfabrik Köln, die nur 15 Gehminuten von unserem Büro mitten im schönen Nippes liegt. Dort, in einem alten Lagerkeller der Limo „Bluna“ logiert seit vergangenem Jahr das Fablab & Repair Café. Von außen kaum zu vermuten: auf 450 Quadratmetern eröffnete sich uns eine riesige Spielwiese mit komplett eingerichteter Holz- und Metallwerkstatt plus Elektronik-/Bastelräumen und viel Freifläche zum Werkeln.

Der Bluna-Keller hinterließ einen Brunnen, jetzt geschlossen und voller Duplosteine <3

Der Bluna-Keller hinterließ einen Brunnen, jetzt geschlossen und voller Duplosteine <3

Hinter der Dingfabrik steht ein Verein, der aktuell rund 100 Mitglieder zählt und jede Menge toller Angebote macht – könnt Ihr alles hier nachlesen, in Kürze: vom einmaligen Workshop über wöchentliche Bastel- und Reparaturnachmittage bis hin zur längerfristigen Anmietung einer Werkstatt ist alles möglich. Ihr findet dort hochwertige Werkzeuge kleineren (Lötkolben, Schraubenschlüssel etc.) und größeren Ausmaßes (3D-Drucker, Standbohrmaschine, Fräsen und Sägen), die der Verein allesamt über Spenden und als Leihgaben gesammelt hat und nun der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. (Alle Geräte s. hier.)

2 Must haves: Links oben der 3D-Drucker, und unten: Stuhlverkleidung aus Lego Duplo-Steinen!

2 Must haves: Links oben der 3D-Drucker, und unten: Stuhlverkleidung aus Lego Duplo-Steinen!

Zurück zu uns. Nachdem wir den ganzen Mittwoch über dem Programm für 2015 konferierten, zogen wir gegen 18 Uhr gen Nippes los. Dort erwartete uns Uwe Ziegenhagen vom Vorstand der Dingfabrik, führte uns durch die Räume und an alle Werkzeuge und stellte uns erstmal alles vor.

Unser gemeinsamer Plan war aber: kreativ zu werden. Dazu hatte Uwe uns den Origami-Meister Hans-Werner Guth – Jump – eingeladen. Ganz ehrlich – ich persönlich hätte nie gedacht, dass Papierfalten so viel Spaß machen kann. Jump erklärte nicht nur das Falten, sondern brachte unglaublich viel Hintergrund, eigene Erfahrungen und Anekdoten dazu. Und so bastelten wir:

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Einige O’Reillys am Faltertisch mit Hans-Werner Guth …

... brachten diese Werke zustande: Tannenbäume, Weihnachtsmänner und die Geschenkverpackung "Hildegards Schächtle"

… brachten diese Werke zustande: Tannenbäume, Weihnachtsmänner und die Geschenkverpackung „Hildegards Schächtle“

Das gelingt uns dann beim nächsten Mal. Bestimmt. Ganz bestimmt!

Das gelingt uns dann beim nächsten Mal. Bestimmt. Ganz bestimmt!

Die KollegInnen, die es nicht so mit Papier haben (soll es ja geben, in einem Buchverlag… *hüstel*), gingen direkt an die  großen, lauten Gerätschaften und sägten Holzsterne:

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Unser Grafiker Michael Oreal. Kopfhörer hat er immer auf, sonst aber vorm Mac ;)

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Im blauen Hemd: Uwe Ziegenhagen, der an dem Abend für uns da war.

Danach musste natürlich noch gefeilt werden.

Ist nur ein Prototyp… klar!

Und dieses schöne Objekt sollte uns wohl als Motivation dienen ...

Und dieses schöne Objekt sollte uns wohl als Motivation dienen.

Zwei Stunden Dingfabrik waren übrigens ratzfatz um – gerade, wenn man sich auch noch ein bisschen umsehen wollte. Unser Fazit: Geht dahin! Oder in ein Fablab, Repair Café etc. Eurer eigenen Homebase. Es lohnt sich, es ist inspirierend, es ist bereichernd! Vielen lieben Dank an Uwe Ziegenhagen, Hans-Werner Guth & alle anderen hilfreichen Hände der Dingfabrik. Wir kommen gerne wieder.

Und ja: Wir haben uns an diesem Abend nur ums tote Holz gekümmert. Hier im Büro stehen die Zeichen im Jahr 2015 natürlich weiterhin auch auf E-Publishing ;-)

 

 

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4 Kommentare

  1. Monika Guth sagt

    ein interessanter Bericht, schön das es solche Projekte gibt.

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