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Alltagsplaudereien – der 4. Tag

Nach Lektorat und Marketing schnuppern wir heute in den Alltagsplaudereien in zwei weitere Abteilungen, zum einen die Herstellung und zum anderen in den Vertrieb.

Heute Morgen in meinem Fach: die offizielle Liste mit den Titeln, die im Mai neu bei uns erschienen sind und gerade an die Buchhandlungen ausgeliefert wurden. Diesen Monat waren das 13 englischsprachige und 8 deutschsprachige Bücher – insgesamt 21 neue Titel. Und die wollen nun natürlich unters Volk gebracht werden, also wartet viel Arbeit auf den Vertrieb und uns.

Englischsprachige O’Reilly-Bücher erhalten wir direkt von den Kollegen aus den USA. Anke und Elisabeth vom Vertriebsinnendienst reservieren vorab Lagerplätze bei unserer Auslieferung, der VVA – genau wie für die deutschen Titel, die am Ende jeden Monats von den Druckereien kommen. Die Kolleginnen bearbeiten alle Bestellungen, weisen den Versand an und helfen bei jeglichen Problemen, die Buchhändler genau wie Einzelkunden bei der Bestellung haben können. Den eigentlichen Versand übernehmen dankenswerterweise die Kolleginnen von der VVA, mit denen wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten. (An dieser Stelle unseren herzlichsten Geburtstagsgruß an Frau G., just heute!)

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Die letzte Ausgabe unserer zweimonatlich erscheinenden oreillynews

Damit die Buchhändler auch wissen, welche Bücher erscheinen, welche besonders begehrt sind (dann kann man ja direkt mal nachbestellen) und was die Presse so zu unseren Neuerscheinungen sagt, verschicken wir die oreillynews. Damit die Buchhändler den Kunden schnell weiter helfen und brennende Fragen aus dem Effeff beantworten können, gibt es die “Was ist…” Rubrik. Aus aktuellem Anlass waren beim letzten Mal SSL und Heartbleed Thema. Heute schrieb ich “Was ist .NET?” – Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist nämlich direkt nach Pfingsten.

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Ab und an geht bei uns auch noch gutes altes Papier mit den neugierigen Erdmännchen raus an die Buchhändler

Dazu bekommen die Buchhändler, wenn sie dies wünschen, auch noch Post mit Hinweisen auf die anstehenden Neuerscheinungen. Die beiden Vertriebsdamen sind da sehr sorgfältig und gerade in die Lektüre vertieft (um nicht zu stören wurde es dann nur ein Blick über die Schulter).

Damit wir auch im Verlag immer gut mit Büchern versorgt sind, wenn wir selber einen Blick reinwerfen möchten oder welche verschicken möchten (an Autoren, Rezensenten und Usergroups), halten die beiden auch immer einen Vorrat an Büchern für uns bereit. Diese sind dann nicht nur direkt bei der Hand, sondern bilden auch eine bunte “Wand” in unserem Büro.

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Unser kleines Bürolager – übrigens auch sehr beliebt bei AutorInnen, die uns besuchen kommen

Novis sammeln sich meist erst einmal vorm Regal – wie diese Kiste druckfrischer Java-Bücher, die letzte Woche bei uns eingetroffen sind. Alle unsere Bücher werden übrigens in mittelständischen Druckereien innerhalb Deutschlands gedruckt und gebunden. Mit diesen wie auch mit fast allen externen Dienstleistern arbeiten wir auch schon seit vielen Jahren zusammen.

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Ob das artgerechte Bücherhaltung ist?

Nach der Pause lag dann auch wieder eine der winzig gedruckten Listen in meinem Fach (heute ist wohl Tag der Listen), auf der dann schon die nächsten Neuerscheinungen geplant sind. Mit diesen ist die Herstellung gerade voll und ganz beschäftigt. Sie koordinieren die Termine mit den Setzern und den Druckereien. Sie prüfen auch, ob alle Korrekturen eingearbeitet wurden (Imke hatte ja am Dienstag noch einige zu verbessernde Kleinigkeiten). Wenn der Satz fertig ist, gehen die Daten dann etwa einen Monat vor Erscheinen des Buches an die Druckereien. In geschäftigen Monaten stapeln sich da ganz schnell mal 3-4 Fahnen zur Korrektur an.

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Viele, viele Fahnen – und Herstellernotizen ;-)

Die Daten der Junibücher sind dann auch gerade letzte Woche in die Druckerei geschickt worden. Heute kam einer der Plotts an, der von der Herstellung zum Druck freigegeben werden muss. Es ist ein Vordruck, bei dem geprüft wird, ob die ganze Auflage so gedruckt werden kann. Auch von allen Covern erhält die Herstellung einen Proof, also einen Prüfbogen: Ist es die richtige Farbe? Stimmt die ISBN? Nichts verrutscht? Wenn alles passt und freigegeben ist, gibt es kein Zurück mehr und die Druckmaschinen werden angeschmissen. In drei Wochen haben wir dann wieder druckfrische Neuerscheinungen in den Kisten –  und noch weniger Platz in den Regalen :)

So, und ich widme mich jetzt noch den Flyern, die wir in jede Juni-Novität einlegen lassen wollen. Aktualisiert haben wir sie ja gestern bereits, heute müssen sie dringend in den Druck. Und außerdem wollte eine kleine Fachbuchhandlung in Niedersachsen noch gern ein Elektronik-Poster… also … ran an die Arbeit ;-)

Bis morgen – zum letzten Teil unserer Alltagsplaudereien!

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