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Tamar Weinbergs Knigge für Social Media – Teil 3: Facebook

  • Bitten Sie niemanden um Freundschaft, bei dem Sie sich nicht richtig vorgestellt haben. Wenn Sie Freunde gewinnen möchten, müssen Sie den Leuten schon sagen, wer Sie sind. Setzen Sie nicht voraus, dass man Sie kennt.
  • Einladungen zu Onlinespielen sollten Sie nicht überstrapazieren. Animieren Sie Ihre Freunde nicht permanent zu Vampirspielchen. So etwas nennt man nämlich Spam.
  • Schicken Sie nicht zu viele Gruppeneinladungen hinaus. Wenn Ihre Freunde es wollen, werden sie auch ohne »Ermutigung« teilnehmen. Und laden Sie sie nicht mehrfach ein, indem Sie per E-Mail, Pinnwand und Facebook-Nachricht nachfragen.
  • Machen Sie Ihr Facebook-Profil nicht zu einer Werbeanzeige, um über Ihre dortigen Verbindungen Geschäfte anzubahnen. In Facebook geht es um wirkliche Freundschaften und nicht ums Geschäft, zumindestens nicht in erster Linie.
  • Melden Sie sich nicht unter falschem Namen bei Facebook an. Es ist kaum zu glauben, wie viele Leute mit dem Nachnamen »Com« oder »Seo« ich schon bei Facebook gesehen habe. Ich würde niemanden als Freund aufnehmen, der nicht ehrlich sagt, wer er ist. Früher wurde bei Facebook jeder gelöscht, der sich auf seinem Profil als Unternehmen oder Gegenstand darstellte. Ich wünschte mir, Facebook würde zu dieser Praxis zurückfinden, weil ich niemals eine fingierte Identität als Freund haben möchte.
  • Führen Sie keine Privatgespräche auf Pinnwänden. Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten: Die Pinnwände von Facebook sind für alle Ihre Freunde öffentlich, wenn Sie die Privatsphäreneinstellungen nicht anpassen. Privatangelegenheiten sollten auch privat bleiben, also in E-Mails oder Privatnachrichten in Facebook abgehandelt werden.
  • Markieren Sie keine unvorteilhaften Bilder, die die Betroffenen im schlimmsten Fall den Job kosten können. Schreiben Sie auch keine überflüssigen Kommentare, vor allem nicht auf Kinderbildern, die Ihre mit Tags versehenen Freunde vielleicht als unbeliebte Pummelchen zeigen. Wenn Freunde Sie bitten, ihren Tag zu löschen, machen Sie darum bitte kein Bohei.
  • Bedenken Sie, dass nicht jeder in einem »persönlichen« Raum wie Facebook mit Ihnen ein Netzwerk bilden will, ohne auch nur zu wissen, wer Sie sind, selbst wenn Sie sich richtig vorgestellt haben. Wenn Sie auf beruflicher Ebene den Kontakt mit jemandem suchen, ist XING oder LinkedIn der bessere Weg.

Die Tipps in diesem Beitrag stammen aus dem Social Media-Knigge im Anhang des Buchs „Social Media Marketing – Strategien für Twitter, Facebook & Co.“ von Tamar Weinberg. Der nächste Auszug, den wir in unserem Blog veröffentlichen, wird wichtige Verhaltensregeln für das Bloggen und Kommentieren zusammenfassen.

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